#quer20 – Die Geburtsstunde eines Hashtags

von Marc Lippuner //

Im November 2014 war ich auf Thomas Mohrs Lesung im Schwulen Museum*. Ilona sprach mich an, irgendwann stieß Jim dazu. Wir unterhielten uns, auch darüber, wie man bei dem Überangebot an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten heutzutage Menschen für Lesungen begeistern könne, ja, wie sie sich überhaupt und am besten erreichen ließen. Eine Antwort darauf hatte ich natürlich nicht, aber am Ende des Abends hatte der Querverlag einen Twitter-Account.

Ein paar Wochen später trafen wir uns im Verlagsbüro in der Akazienstraße wieder – ich wollte mir eigentlich nur ein Buch abholen – und wir kamen erneut auf den Sinn und Nutzen sozialer Netzwerke zu sprechen. Aus einem lose hingeworfenen Gedanken wurde eine Idee, aus der Idee schnell ein Plan:

Der Querverlag wird im Herbst 2015 zwanzig Jahre alt – wir richten einen Geburtstagsblog ein. Das ist ein zeitlich begrenztes Projekt, da kann man mal gucken, was passiert – ob überhaupt was passiert. Wir laden die Autor_innen des Verlags ein, Beiträge für den Blog zu schreiben, auch Buchhändler_innen und Bekannte. Ilona und Jim steuern sinnvolle und sinnlose Hitlisten bei, FunFacts und Fotos. So irgendwie.

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Foto (c) Marc Lippuner

Der Name für den Blog war schnell gefunden: quer20. Das ist kurz und einprägsam und – ui – ein ganz brauchbarer Hashtag. Plötzlich schossen mir Gedanken durch den Kopf, zahlreiche: Storify, Vine, Pinterest, Instagram-Photo-Challenge, Facebook-Voting, Blogparade, Book-up, Vernetzungen, Querdenken, Großdenken, in Hashtags denken eben.
Und das kleine Blogprojekt war auf einmal ein bisschen mehr.

Zweieinhalb Monate später, pünktlich zur Leipziger Buchmesse und ein gutes halbes Jahr vor der großen Geburtstagsparty, wird #quer20 nun publik gemacht – ohne großen Paukenschlag. Uns kam das irgendwie albern vor.
Seit Februar sind Autor_innen und Buchhändler_innen um Blogbeiträge angefragt, die ersten sind schon platziert, danke dafür an Jan und Tania, Jim findet mehr und mehr Gefallen am twittern, Ilona konzentriert sich eher auf die Facebook-Seite, die es schon Jahre gibt, sie fotografiert aber auch – zusammen mit mir – 19 Jahre Backlist im quadratischen Format – für den neugeschaffenen Instagram-Account. Einige Ideen konkretisieren sich, andere müssen erst noch gefunden werden. Nicht alles wird sich umsetzen lassen, nicht alles wird erfolgreich sein, aber ich freue mich auf ein kreatives und buntes halbes Jahr.

Dieser Blogpost hier ist eine Einladung an Euch, an #quer20 teilzuhaben, #quer20 überall zu folgen, den Hashtag zu teilen und das Projekt womöglich mitzugestalten: Überall in den sozialen Netzwerken, und natürlich auch im echten Leben.

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Marc Lippuner hat 2015 die Kulturfritzen gegründet, ein Projektbüro für kulturelle Angelegenheiten im sozialen Netz. Mit den Kulturfritzen unterstützt er als Initiator und Projektleiter von #quer20 den Querverlag, das Jubiläum auch in den sozialen Netzwerken gebührend zu feiern.

Links
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Blog
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Facebook

Instagram

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2 Antworten zu “#quer20 – Die Geburtsstunde eines Hashtags

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