Donaunebel an der Ostsee

von Claudia Schoppmann //

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Foto (c) Marc Lippuner

September, Urlaub an der Ostsee. In mein Radler-Gepäck darf aus Platzgründen nur EIN Buch – dennoch fällt mir die Wahl nicht schwer, es ist „Donaunebel“ von Stefanie Zesewitz. Ein historischer Roman, auf den ich, nach einer Lesung der Autorin im Buchladen Eisenherz, schon sehr neugierig bin. Während ich es mir im Strandkorb gemütlich machte, tauche ich ab ins Wien bzw. Russland der Jahre 1914 ff, lerne die russische Adlige Aglaja kennen und bin zusehends von Theo aus Wien fasziniert. (Eigentlich Theodora, die aber als Theo durchgeht, um als Bestatter Geld verdienen zu können.) Einmal begonnen, hat mich das Buch kaum wieder losgelassen. Ich ließ mich entführen in längst vergangene Zeiten, die so „vergangen“ jedoch gar nicht sind. Die Lektüre war alles andere als „trocken“ (das lag nicht an der Ostsee) und so war ich sehr froh über den üppigen Umfang – keine der 418 Seiten ist zuviel! Kompliment, Stefanie!

Und Kompliment an den Querverlag, danke Jim und Ilona, die es immer wieder ermöglichen, dass Autorinnen und Autoren „unsere“ Geschichte nicht nur schreiben, sondern sie auch veröffentlichen können. Danke für Euer jahrzehntelanges Engagement, Euer Gespür und Eure Beharrlichkeit!

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Claudia Schoppmann, Autorin von „Verbotene Verhältnisse. Frauenliebe 1938-1945“ (1999 im Querverlag erschienen), studierte in Münster und Berlin Germanistik, Geschichte und Publizistik und promovierte 1990 in Neuerer Geschichte. Sie lebt als freie Autorin in Berlin.

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