Einladung zur Buchvorstellung „Casta Diva – der schwule Opernführer“

Es ist eines der aufwändigsten Bücher der Querverlagsgeschichte: Mit samtbeflocktem Einband, zahlreichen außergewöhnlichen Inszenierungsfotos, zwei Lesebändchen in gold und pink, einem Kapitalbändchen und 704 Seiten ist unsere jüngste Publikation ein wahrer Prachtbrocken. Möglich wurde die Realisierung über eine Crowdfunding-Kampagne, dank sagenhafter 173 Unterstützer_innen konnten die Druckkosten weitestgehend abgedeckt werden.

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Nun ist Casta Diva, der erste schwule Opernführer der Welt, endlich da. Er bietet Artikel zu rund 100 Komponisten und zu mehr als 150 Werken des Opernrepertoires – von Claudio Monteverdis L’Orfeo (1607) bis hin zu Charles Wuorinens Brokeback Mountain (2014): Opern, die von schwulen Komponisten oder schwulen Librettisten geschaffen wurden; Opern, die eine schwule Geschichte erzählen oder in denen schwule Figuren auftauchen; Opern, in denen sich Männer als Frauen verkleiden, in die sich dann Männer verlieben (und umgekehrt); Opern, in denen Frauenpartien von Männern gesungen werden (ebenfalls: und umgekehrt) … oder einfach nur Opern, die schwule Fans zur Identifikation mit Lieben und Leiden ihrer Heldin oder ihres Helden einladen.

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Jeder Artikel enthält neben den Angaben zu Entstehung, Besetzung und Inhalt detaillierte Informationen zu den schwulen Aspekten des jeweiligen Werks. Ein ausführliches Vorwort führt ein in die mehr als 400-jährige Geschichte des Musiktheaters und seiner schwulen Verehrer, ein Glossar der Fachbegriffe erlaubt auch dem Novizen einen mühelosen Zugang in die Opernwelt, und ein Register erleichtert die gezielte Suche nach Personen und ihren Werken.

Die Queerness der Oper entfaltet ihre Attraktivität nicht nur für die gay community, sondern für alle Menschen, die in Anders- und Fremdartigkeit auch Schönheit sehen. Und in diesem Sinne sehe ich in dem vorliegenden Opernführer auch nicht nur ein Nachschlagewerk für schwule und lesbische, sondern für alle Leserinnen und Leser, die sich für die wunderbaren Anomalien in der Welt der Oper begeistern.

Barrie Kosky,
Intendant und Chefregisseur
der Komischen Oper Berlin

Wir freuen uns, dass wir Barrie Kosky für das Grußwort gewinnen konnten, mindestens ebenso freuen wir uns darüber, dass er uns das Foyer der Komischen Oper Berlin für die Buchvorstellung zur Verfügung stellt. 

Sonntag, den 15. Dezember 2019, 15 Uhr.
Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin
Einlass ab 14:30 Uhr

Die beiden Herausgeber Rainer Falk und Sven Limbeck geben einen Überblick über die Entstehungsgeschichte und die Besonderheiten des Opernführers und diskutieren mit Barrie Kosky über „die wunderbaren Anomalien in der Welt der Oper“.

Ein unterhaltsames Opern-Quiz rundet die Veranstaltung ab!

02-BuchVor und nach der Veranstaltung findet ein Buchverkauf statt.

Der Eintritt ist frei!

Um Anmeldung wird gebeten: marc@querverlag.de

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